*** Kochkurs-Ankündigung ***

„Bo(h)n Appetit „– Kulinarische Vielfalt mit Hülsenfrüchten

Bohnen, Erbsen, Linsen & Co sind attraktive Komponenten der gesunden Küche und stecken voller guter Nährstoffe. Wer also beim Essen wiedermal mehr vegetarische Abwechslung möchte, findet in diesem Kochkurs neben der Warenkunde zu Hülsenfrüchten auch Tipps & Tricks für den Einkauf und die Verarbeitung verschiedener Sorten in der Küche.

Bei diesem Kochkurs entdecken Sie die kreative Vielfältigkeit von Hülsenfrüchten in der Gesunden Küche und probieren zahlreiche Rezepte aus. Freuen Sie sich auf informative Grundlagen und reichlich Genuss!

Wann:       Samstag, 18.11.2017, um 15:00 Uhr

Dauer:       ca. 4,5 Stunden

Wo: Volksschule Deutschkreutz

Kosten:  € 78,- inkl. Kursunterlagen, mehrgängigem Degustationsmenü, Getränke, Rezeptheft und eine kleine Überraschung

Der Kurs findet ab einer Mindestteilnehmeranzahl von 6 Personen statt.
Um Anmeldung wird gebeten per Mail unter info@praxis-ernaehrung.at oder per Telefon 0677-61534766.
[Anmeldeschluss: 14.11.2017]

Referentin: Mag. Caroline Sonnenberg, BSc | Diätologin

Neues Jahr, neues Ernährungsverhalten?

Wie sind Sie ins neue Jahr gerutscht? Haben Sie schön gefeiert und noch einmal über das letzte Jahr nachgedacht? Wurden vielleicht auch wieder die traditionellen Neujahrsvorsätze im Sinne von „Ich esse nur mehr einmal täglich“ , „Weg mit Fett, nur mehr light“ oder „Ab jetzt keine Naschereien mehr“ ausgesprochen? …

Sind wir ehrlich zu uns selbst: Was bringen solche strikten Vorgaben? Und eine andere Frage: können diese überhaupt umgesetzt werden?

Zum Jahresbeginn möchte man von einem Tag auf den nächsten sein jahrelang antrainiertes Ernährungsverhalten schlagartig ändern. Es ist schön wenn man positive Ziele hat, aber diese sollten auch realistisch und gesundheitsbewusst umgesetzt werden.

Generell gilt es keinen Nährstoff einfach zu streichen oder gänzlich wegzulassen. Alle drei Makronährstoffe – Kohlenhydrate, Fette und Proteine – sind für unseren Organismus und seine Stoffwechselvorgänge essentiell. Um eine Ernährungsumstellung langfristig erfolgreich durchführen zu können, muss man sich selbst auch Zeit geben und Schritt für Schritt das Ernährungsverhalten mit seinem Alltag in Einklang bringen.

Der erste gute Schritt für die Ernährungsumstellung ist schon einmal das Erkennen seines bisherigen Ernährungsverhaltens. Und dann gilt es nicht alles zu streichen und nur mehr reduziert zu essen. Denn nicht immer ist weniger gleich mehr, denn durch eine zu geringe Energiezufuhr – wie es beim (unkontrollierten) Fasten oder Radikaldiäten passieren kann – fällt der Organismus in den Sparmodus und fängt an Reserven anzulegen obwohl wenig Nahrung verzehrt wird.

Hier ein paar erste schnelle Tipps für den Anfang: Fangen Sie an schrittweise Weißmehlprodukte durch Vollkorn zu ersetzen. Durch die darin enthaltenen Ballaststoffe kann ein konstanter Blutzucker sowie eine längere Sättigung erzielt werden. Verzichten Sie auf Fertigprodukte und fangen Sie an Speisen selber zuzubereiten. So behalten Sie den Überblick was tatsächlich an Zutaten und Mengen enthalten ist. Bauen Sie außerdem täglich ausreichend Obst und Gemüse in Ihren Speiseplan ein um sich dadurch mit ausreichend Nährstoffen für alle Stoffwechselprozesse zu versorgen. Auch gelegentlich etwas Süßes ist nicht Verboten: es gilt auf die Qualität und Menge zu achten und dann einfach am Tag davor oder danach bewusster mit leichten Lebensmitteln auszugleichen und wieder die Balance zu finden.

Couscous – eine nährstoffreiche Getreidealternative

Fast jeder kennt ihn: Couscous. Doch was steckt hinter diesem interessant klingenden Namen?

Seinen Ursprung hat das Getreide – ja es ist ein Getreide, nämlich nichts anderes als ein verarbeitetes Getreideprodukt aus zerriebenem Griess – in Vorderasien und gelang über Afrika schließlich auch nach Europa. Sein Name leitet sich aus dessen Herstellung ab und bezieht sich auf das Reiben in kleine Kügelchen. Denn im arabischen steht das Wort Kuskusu für so viel wie zerreiben.

Er ist eine sättigende und ballaststoffreiche Beilage mit wenig Fett und einem moderaten Eiweißgehalt. Hervorzuheben ist sein guter Mineralstoffanteil an Magnesium, Zink und Eisen. Damit kann Couscous wesentlich zur Mineralstoffversorgung beitragen. Kombiniert mit Vitamin-C reichem Gemüse, wie zum Beispiel Paprika, verbessert sich gleich dessen Eisenaufnahme im Organismus. Auch die Eiweißqualität kann nochmal erhöht werden, indem durch die Beigabe von Hülsenfrüchten wie Kichererbsen oder auch Nüssen die biologische Wertigkeit gesteigert wird.

Ausschlaggebend warum sich Couscous aber auch immer mehr in heimischen Küchen breit macht ist sicher seine schnelle und einfache Zubereitung. Gerade in der heute Stressdominierenden Welt möchte man sich zeitsparend gesund ernähren können. Hierfür eignet sich das Getreide optimal, da es nur mit heißem Wasser oder Suppe übergossen werden muss und nach ein paar Minuten Ziehzeit servierfertig ist. Dann kann es als Beilage wie Reis, für Füllungen von Gemüse, als Grundzutat eines Salates oder auch für Aufläufe verwendet werden.

Für die derzeit noch bestehenden sommerlichen Tage empfehle ich folgendes Salatrezept:

Couscous-Salat mir Mozzarella und Pesto-Dressing (Angaben für 2 Portionen)

Zutaten: 150g Couscous, 100g Erbsen (TK), 20g Pinienkerne, 300g Cocktailtomaten, 60g Schalotten, 1 Mozzarella kugel fettarm (125g), 400ml Wasser mit 1 TL Suppenpulver, Essig, Pfeffer, 2 EL Pesto, 1 Bund frischer Basilikum

Zubereitung: In einer Pfanne 100 ml Wasser und 1 Messerspitze Salz zum Kochen bringen.
Couscous einrühren, einmal aufkochen. Vom Herd ziehen und in der Pfanne auskühlen lassen.
Erbsen in wenig kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten garen. Abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Cocktailtomaten waschen und vierteln. Schalotten schälen und fein würfeln.
Pesto, Essig, Salz, Pfeffer und ein Schuss Wasser miteinander verrühren bis eine cremige Marinade gebildet hat. Basilikum waschen, trocken tupfen, etwas zum Garnieren beiseite stellen. Rest in feine Streifen schneiden, unter die Marinade mischen. Mozzarella in Stücke schneiden. Couscous mit Tomaten und Erbsen mischen. Mozzarella und Pinienkerne darauf verteilen, mit der Marinade beträufeln  und dem restlichen Basilikum garnieren.

Mahlzeit!

Heute ist Welt-MS-Tag!

Es gilt die Augen und Akzeptanz für diese unheilbar chronisch entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems zu öffnen und anzunehmen. Betroffene kämpfen im Alltag oft mit diversen Beeinträchtigungen, therapeutischen Nebenwirkungen und leider auch so manchen Vorurteilen.

Aufgrund der vielen möglichen Beschwerdebilder und unterschiedlichen Ausprägungen der Krankheit wird sie als die „Krankheit mit tausend Gesichtern“ bezeichnet. Eine bewusste und gezielt ausgewählte gesunde Ernährungsweise kann aber den Krankheitsverlauf und bestehende Nebenwirkungen und Beschwerden der Erkrankung positiv beeinflussen.

Die Ernährungsempfehlungen für MS PatientInnen basieren auf einer ausgewogenen Mischkost, jedoch verschieben sich beim Erkrankungsbild MS der Stellenwert einzelner Lebensmittelgruppen aufgrund der veränderten Bedeutung ihrer Inhaltstoffe auf den Organismus.

Im Fokus steht eine überwiegend vegetarische Kostform mit ausreichend Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und hochwertigen pflanzlichen Fetten – reich an Omega3-Fettsäuren. Fleisch soll bewusst sparsam und tierische Lebensmittel wie Milchprodukte sind in magerer Form  zu verwenden. Fisch gilt es regelmäßig am Speiseplan zu integrieren. Des Weiteren wäre eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung, ein reduzierter Salzkonsum und ein reduzierter Verzehr von Süßigkeiten und Knabbereien zu beachten.

DiätologInnen können bei der Umsetzung der Ernährungsempfehlungen und Durchführung einer Ernährungstherapie betreuend zur Seite stehen.

„Clean Eating“? – Ein neuer oder alter Trend?

Der Meister Propper unter den Ernährungstrends? Was versteht man denn eigentlich unter diesem Begriff?

Bei diesem Trend im Ernährungsbereich geht es schlicht und einfach ausgedrückt um eine aufs Wesentliche reduzierte Ernährungsweise, frischen Lebensmittel frei von künstlichen Zusätzen und soweit wie möglich unverarbeitete Lebensmittel. Im Grundprinzip betrifft es die klassische gesunde ausgewogene Ernährung, bei welcher auch frische unverarbeitete Lebensmittel bevorzugt empfohlen werden.

Ende des 19. Jahrhunderts fand man diesen Ernährungstrend unter dem Namen Vollwert-Ernährung in aller Munde. Das „Clean“ bezieht sich jetzt auch einfach wieder auf die frischen Produkte. Und durch den Einsatz des englischen Vokabulars – der Trend kam aus den USA – klingt es im deutschsprachigen Raum trendy und hipp. Denn sind wir uns ehrlich – was klingt ansprechender und cooler: wenn jemand sagt „Ich ernähre mich jetzt nach Clean Eating“ oder „Ich esse basierend auf den normalen gesunden Ernährungsempfehlungen“? Ich denke die Antwort kennen wir.

Wie man nun im Endeffekt diese Ernährungsform nennen möchte, so liegen ihre Prinzipien auf natürlichen unverarbeiteten Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Salat, Fisch, Fleisch und Vollkornprodukten. Kein Nährstoff soll bei dieser Ernährungsform gestrichen werden. Natürlich bedingt der bewußte Einsatz von Vollwertprodukten wie Vollkornmehle ein Verzicht von Weißmehl, Weißmehlprodukten und Zucker. Bedeutet aber nicht, dass keine Kohlenhydrate verzehrt werden sollen und dürfen.

Relevant sei hier auch zu erwähnen, dass es sich um keine klassische Diät handelt sondern um eine Lebensumstellung geht und eine ausgewogene Ernährung zum Ziel hat. Der Speiseplan soll sich in erster Linie aus frischem Obst, Gemüse und Kräuter zusammensetzen. Ergänzt durch Getreideprodukte aus Vollkorn sowie den Pseudogetreidesorten Amaranth, Quinoa und Buchweizen. Hülsenfrüchte, Sprossen, Samen, Nüsse und hochwertige pflanzliche Öle ergänzen gemeinsam mit puren Milchprodukten sowie Fleisch, Fisch und Eiern in Maßen konsumiert die vielfältige Lebensmittelauswahl. Fertigprodukte, Fast Food, industriell stark bearbeitete Lebensmittel und Junk Food gilt es zu meiden.

Setzt man dies in regelmäßige Mahlzeiten, einem ausreichendem Trinkverhalten von 1,5 bis 2 Litern ungesüßter Flüssigkeit und regelmäßiger sportlicher Betätigung um, steht einem gesunden aktiven Alltag nichts mehr im Wege.

Avocado – das grüne Gold

In den letzten Monaten hat sich auf vielen heimischen Speisekarten ein Lebensmittel verstärkt in Szene gesetzt. Immer häufiger findet man in diversen Frühstücksgerichten, Snacks oder Salaten Avocado als wesentlichen Speisebegleiter. Und an dieser Stelle sei anzumerken – zu Recht!

Diese Frucht – ja, Avocado ist eine Frucht und kein Gemüse – steckt voller essenzieller Aminosäuren und wertvoller Vitamine. Sie enthält außerdem die fettlöslichen Vitamine A, D, K, E sowie Vitamin C und viele B-Vitamine. Auch an Mineralstoffen und Spurenelementen geizt sie nicht und versorgt unseren Körper mit Kalium, Magnesium, Phosphor, Kalzium, Eisen und Kupfer.

Obgleich sie eine der fettreichsten Früchte ist, sind es aber eben genau diese zahlreichen einfach ungesättigten Fettsäuren die sich positiv auf die Blutfettwerte auswirken und dadurch einen gesundheitsfördernden Effekt besitzen. Ferner darf man ja auch nicht vergessen, dass gerade die fettlöslichen Vitamine Fett benötigen um vom Körper überhaupt aufgenommen zu werden. Und trotz des hohen Fettanteils gilt sie als leicht verdaulich.

Doch als wäre dies nicht schon genug besitzt die Avocado auch einen großen Anteil komplexer Kohlenhydrate. Durch den hohen Ballaststoffanteil sorgt sie für eine gute Sättigung, regt die Verdauung an und lässt den Blutzuckerspiegel nur gering ansteigen.
Gerade abends verzehrt zeigt die Avocado positive Wirkung, da sie Tryptophan enthält. Aus dieser essentiellen Aminosäure bildet sich das sogenannte „Schlafhormon“ Melatonin, welches einen erholsamen und entspannten Schlaf fördert.

Bevor die Avocado zu leckeren Gerichten verarbeitet werden kann, gilt es diese nach dem Einkauf auch noch optimal zu lagern. Wenn sie beim Kauf noch zu unreif ist, kann die Reifung durch eine gemeinsame Lagerung mit einem Apfel beschleunigt werden. In den Kühlschrank sollte die Frucht erst wenn sie bereits reif ist.

Sollte nur eine halbe Avocado benötigt werden, empfiehlt es sich den Kern in der anderen Hälfte zu lassen und die Schnittfläche mit etwas Zitronensaft zu benetzen. So kann sie ohne Probleme zu einem späteren Zeitpunkt gegessen werden. Mögliche Speisenbeispiele wären: eine cremige Guacamole als Dip, als Butterersatz aufs Frühstücksbrot mit einem pochierten Ei, gemeinsam mit Gemüse und Cottage-Cheese als Fülle für einen Wrap oder auch in einer warmen Speise als Pesto mit Nudeln. Guten Appetit! 🙂

Die „leise“ Krankheit Bluthochdruck

Diese Woche war ich zu einer interessanten Diskussionsrunde mit vier Ärzten zum Thema Bluthochdruck (Hypertonie) eingeladen. Obwohl in generellen Umfragen erhoben wurde, dass über ein Drittel der Befragten Ihren Gesundheitszustand als sehr gut bezeichnen, leiden jedoch über 21 Prozent der Menschen in Österreich an Bluthochdruck.

Besprochen wurde unter anderem allgemeine Aspekte der momentanen Gesundheitsversorgung, warum mehr Frauen an Herzinfarkt versterben wie Männer, wie die Betreuung im intra- und extramuralen Raum gegeben ist und welche Faktoren bei Bluthochdruck eine Rolle spielen und zu beachten sind. Daher sei einfach wieder zu erwähnen, dass neben einem stressreduziertem Lebensstil und Bewegung die Ernährung eine entscheidende Rolle in der Therapie bei Bluthockdruckpatienten darstellt. Gerade im präventiven Bereich ist eine gesunde Lebensweise für eine Risikominimierung relevant.

Wesentliche ernährungsrelevante Aspekte die den Bluthochdruck beeinflussen sind zum einen die Kochsalzzufuhr und zum anderen Übergewicht, resultierend aus einer nicht adäquaten Ernährungssituation. Bevor eine medikamentöse Therapie gestartet werden sollte, gilt eine Lebensstilmodifikation als erster Therapieschritt.

Schwerpunkt liegt hierbei auf einer salzreduzierten, fettarmen Ernährung mit dem Fokus auf Gemüse, Obst, mageren Milchprodukten, Fisch und unverarbeiteten Lebensmittel. Bezugnehmend auf eine Gewichtsreduktion ist anzumerken, dass mit jedem verlorenen Kilo Körpergewicht man den systolischen Blutdruck um ca. 1,5mmHg senken kann.
Oft wird vergessen, dass in vielen Produkten die wir verzehren bereits Salz enthalten ist: Wurstwaren, Käse, fertige Aufstriche, Brot und Backwaren wären hier als ein paar Beispiele zu nennen. Hinzu kommt der steigende Konsum an Fertigprodukten und eine vermehrte Außer-Haus-Verpflegung, bei dir wir nicht maßgeblich an der Zubereitung beteiligt sind.

Es gilt mit frischen Lebensmitteln seine Speisen zu erstellen, vermehrt Kräuter statt Salz zum Würzen zu verwenden und auf Fertigprodukte und Konserven überwiegend zu verzichten. Auch kaliumreiche Lebensmittel können eine positive Wirkung bei bestehendem Bluthochdruck ausüben. Dies wären zum Beispiel Kartoffeln, Sellerie, Kohlrabi, Kiwi, Avocado oder auch Nüsse und Samen.

Fasten neu interpretiert

Angesichts der momentanen Fastenzeit haben Sich viele diese zum Anlass ausgewählt um Ernährungsvorsätze umzusetzen: keine Süßigkeiten, kein Fleisch oder kein Alkohol wären hier zum Beispiel die Klassiker. Generell eignet sich die Fastenzeit immer gut um sich von Altlasten zu befreien und seine Gewohnheiten zu überdenken. Wem es aber zu radikal ist von einem Tag auf den anderen auf etwas komplett verzichten zu müssen, der kann auch ein „fasten light“ in Betracht ziehen.
Bei dieser Variante geht es nicht darum rigoros ein bestimmtes Lebensmittel oder Lebensmittelgruppe gänzlich zu meiden, sondern ausgewählte ungünstige Ernährungsgewohnheiten zu reduzieren und verändern.

Sind Sie vielleicht jemand der sagt er braucht täglich seine Schnitten, Schokolade oder Kekse? Dann wäre hierbei ein erster Umsetzungsschritt schon die Reduktion des Verzehrs auf zum Beispiel nur jeden zweiten Tag. Oder wenn Sie als richtiger „Fleischtiger“ kaum Gemüse auf ihrem Teller vorfinden, dann könnte für Sie auch schon der Schritt mehr vegetarische Gerichte in Ihren Speisealltag zu integrieren eine gute Initiative sein.

 

Generell soll es bei Fasten nicht um ein „sich selbst Quälen“ gehen, sondern dass das Bewusstsein wieder geschärft wird. Das Bewusstsein für sich selbst, seinen Körper und auch für Lebensmittel und deren Handhabung. In der heutigen Zeit wo der Überfluss vorherrscht, schadet es nicht sich und seinen Lebensstil gelegentlich zu überdenken und reduzieren um dadurch Kleinigkeiten, Wesentliches und Ursprüngliches wieder wahrnehmen zu können.

Achten Sie auf Ihr Herz

Valentinstag – ein Tag der Liebe, der Liebenden und des Herzens ♥♥♥
Um fit zu sein und auch zu bleiben um noch viele romantische Stunden in Zukunft verbringen zu können, ist es wichtig  auf seine Herzgesundheit zu achten.

Dies kann durch eine gute Ernährung positiv beeinflusst werden.
Auch hier gilt es auf eine ausgewogene Mischkost, wie bei der Empfehlung einer generellen gesunden Ernährung, zu achten legt den Fokus jedoch auf eine fettmodifizierte Kost.

Vor allem der Griff zu richtigen Fetten und Ölen kann einen guten Beitrag leisten. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie Omega-3-Fettsäuren, spielen hierbei eine Rolle. Sie wirken schützend auf die Herzgefäße und verringern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Integrieren Sie daher so oft wie möglich Fisch, vor allem Kaltwasserfische wie Hering, Makrele und Lachs, in Ihren Speiseplan. Aber auch heimische Fische wie Saibling, Waller oder Forelle gehören zur optimalen Herz-Nahrung. Genauso schützen hochwertige pflanzliche Öle wie Raps- und Leinöl das Herz.

Doch auch wenn gute Öle konsumiert werden, gilt es auf die Menge zu achten und den Fettanteil in der Ernährung gering zu halten. Verhindern Sie ein zuviel an gesättigten Fetten und Transfetten. Dies bedeutet wenig verarbeitete fertige Lebensmittel zu konsumieren, Süßigkeiten und Knabbereien zu meiden und bei tierischen Produkten auf die magere Variante zurückzugreifen. Tun Sie sich und Ihrem Herzens etwas Gutes! ♥♥♥

Ab Morgen startet die Fastenzeit

Es ist soweit – die Faschingszeit erreicht mit dem heutigen Tag ihren Höhepunkt.Noch einmal heißt es schlemmen, feiern und völlern! Und ab morgen läutet dann der Aschermittwoch die Fastenzeit ein.

Traditionell wird hierbei ein besonderes Gericht serviert: der Heringsschmaus.
Fisch gilt seit jeher als Fastenspeise und so steht auch im Mittelpunkt dieser Speise der Edelfisch Hering. Auch wenn er zu den fettreichen Fischsorten zählt, punktet er als gesundes Lebensmittel durch seinen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Außerdem ist er reich an B-Vitaminen und Vitamin A, D sowie diversen Mineralstoffen und Spurenelementen. Gerade Hering ist ein optimaler Selen-Lieferant und sorgt auch für eine gute Versorgung mit Jod und Zink.
Gleichen Sie daher morgen so manche Faschingssünde wieder aus und starten mit einem leichten Heringssalat in die Fastenzeit.

Hierfür benötigen Sie folgende Zutaten (für 4 Portionen):
– 1 Glas Russen mit Zwiebeln
– 1 mittelgroßer Apfel
– ½ Salatgruke
– 1 Bund Schnittlauch
– ½ Becher fettarmer Joghurt
– 2 TL Zitronensaft
– 1 TL Senf
– Salz, Pfeffer

Zubereitung: Die Fische aus dem Glas herausnehmen, halbieren und von den Gräten entfernen. Anschließend in mundgerechte Stücke schneiden.
Die Salatgurke in kleine Stücke schneiden, den Apfel schälen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel aus dem Glas der Russen feinschneiden. Anschließen alles vermengen.
Für die Marinade: Den fettarmen Joghurt, Zitronensaft, Senf, Salz, Pfeffer und viel Schnittlauch verrühren und über den Salat leeren. Im Kühlschrank etwas durchziehen lassen und mit Vollkornbrot servieren.

So gut kann fasten schmecken 🙂

FODMAP-arme Diät bei Reizdarm

Bauchweh, Unwohlsein, Verstopfungen oder auch Durchfall – mit all diesen Beschwerden haben Reizdarmpatienten in der Regel zu kämpfen. Trotz medizinischer Abklärungen und verschiedenen Lebensmittelrestriktionen klagen diese jedoch weiterhin über belastende körperliche Reaktionen. Dies führt oft zu massiven Einschränkungen im Alltagslebens und Verzweiflung. Mit der neuen FODMAP-Diät soll Reizdarmpatienten geholfen werden den Beschwerden auf den Grund zu gehen. Dabei wird die eigene Toleranzschwelle und Verträglichkeit für einzelne Lebensmittelgruppen herausgefunden um wieder einen beschwerdefreien Alltag führen zu können.

Ich habe mich für diese spezielle Ernährungstherapie zertifiziert und freue mich unterstützend zur Seite stehen zu können. Für nähere Auskünfte und Informationen können Sie mich gerne per Mail oder telefonisch kontaktieren.

Kälte? Müdigkeit? Halsweh?

HOCH DIE TASSEN – DIESER TEE KANN HELFEN

Es ist wieder soweit … die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken gegen null Grad und schön langsam spürt man, dass der Körper im Wetterwechsel stärker gegen äußere Einflüsse zu kämpfen hat. Doch dem Himmel sei Dank gibt es gute Möglichkeiten das Immunsystem zu stärken.

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, dies trifft auch auf meinen heutigen Tipp zu: zur inneren Stärkung des Immunsystems hilft ein warmer Tee aus Ingwer, Zitrone und Salbei. Auf günstige und einfache Art und Weise, könnt ihr so einer Erkältung vorbeugen. Schneidet hierfür ein geschältes daumengroßes Stück Ingwer in kleine Stücke und gebt ihn in einen Teebeutel. Dazu kuscheln sich auch noch ein paar Blätter getrockneter Salbei. Zu guter Letzt gebt in den leicht abgekühlten Tee frisch gepressten Zitronensaft.

TIPP: Nicht direkt mit kochendem Wasser übergießen. So bleiben die notwendigen Enzyme besser enthalten.

Diese drei Superfoods verdienen noch eine kurze Erklärung:

Kandidat Nummer eins: der charmante Salbei. Dieses traditionelle, bodenständige Kraut verfügt über antibakterielle Wirkung und zeigt gerade bei einer beginnenden Erkältung, vor allem bei Entzündungen im Mund und Rachenraum, positive Effekte.

Kandidat Nummer zwei: der exotische Ingwer. Die Knolle, die mittlerweile auch in Europa bekannt ist, ist ein kraftstrotzendes Paket an wertvollen Inhaltsstoffen. Neben einer entzündungshemmenden, schleimlösenden und beruhigenden Wirkung verführt Ingwer uns gerne indem er ordentlich einheizt. So führt er leicht zu errötenden Wangen, da durch ihn Wärmerezeptoren aktiviert werden.

Und last but not least Kandidat Nummer drei: die freche Zitrone. Diese schöne gelbe Zitrusfrucht ist reich an Antioxidantien, Vitamin C und stärkt auf belebende Art und Weise das Immunsystem. Sie sorgt für einen erfrischenden Geschmack und gleicht die Herbe Note des Salbeis und die Schärfe des Ingwers harmonisch aus.

Nun heißt es auf in den Kampf gegen quälende Kälte und mögliche Erkältungen. In diesem Sinne – zum Wohl 😉